4x4 Osterhasenrallye am 11.4.

Am Samstag 11.4. fand die "Osterhasenrallye", organisiert vom ALC statt - und war wieder eine relaxte, super Veranstaltung.

Start war um 9h in Gunskirchen, ganz am anfang gabs dann gleich eine "Sonderprüfung" - einen ausgesteckten Parcour blind zu durchfahren. Ich war wieder ohne Beifahrer unterwegs, und durfte mir dafür den Werner ausborgen - das hat er wirklich bravurös gelöst, und wir legten eine absolute Bestzeit hin. Spitze - ein guter Anfang.

Es ging dann per Roadbook weiter nach Roitham in eine Kiesgrube - alleine die Navigation hat uns ein bischen überfordert. Ich war durch den fehlender Beifahrer gehandicapt, und hab mich auf die Vorausfahrer verlassen - na, da waren wir dann alle sehr verlassen. Zum Glück hat uns Helga dann telefonisch gerettet .... in der Kiesgrube gab es dann 4 kleine Trials zu fahren.

Dann war Mittag essen angesagt, und eine kleine Rast. Beendet wurde diese dann durch Bogenschiessen, was ein bisschen erschwert wurde weil schon fast alle Pfeile an der Betonsäule zerbrochen waren ... aber auch da habe ich mich nicht schlecht geschlagen, dafür das ich das erste Mal einen Bogen in der Hand hielt.

Weiter gings dann auf das ALC Gelände in Thalheim, da gings dann mit den Trials richtig zur Sache - bergauf, bergab, immer zwischen den Staberln durch ... einmal besser, einmal schlechter - aber ich bessere mich. Einen Mit-Piloten hat es leider durch einen klassischen Fahrfehler blöd erwischt - an der Stelle fast nicht vorstellbar, aber er hat einen Überschlag geschafft. Zum Trialfahren wird man den Cherokee noch richten können, auf die Strasse kommt der aber leider nicht mehr ..... zum Gück ist den beiden aber nichts passiert dabei!

Noch einen Vogel konnte dann Werner mit seinem Grand Cherokee abschiessen: im Gelände immer viel zu schnell und mit viel zu viel Gas unterwegs, hats da schon mal gemangelt - nun gut, letzter zu werden ist ja nicht so schlimm. Aber als er am Ende des Tages noch so einen richtigen "Show Off" bieten wollte (waren ja gar nicht so viel Hasen da ?), hatte er die glänzende Idee durch ein wirklich lange und tiefe Lacke zu fahren (gut 7m lang). Wäre ja soweit OK - aber nicht mit Vollgas!

Resultat: der Motor hat natürlich Wasser angesaugt, und ist zum Glück sofort abgestorben - das Wasser hats zum Glück nur bis zur Drosselklappe, aber nicht ganz in den Brennraum geschafft. Wenn er sich ein bisschen mehr bemüht hätte, wäre der Motor durch den Wasserschlag geschrottet worden. So hat er "nur" die Zündkerzen ausgebaut, um die letzten Wasserreste rauszukriegen, und konnte wieder weiterfahren. Glück im Unglück .....

Alles in allem wieder eine super Veranstaltung, ich bin beim nächsten Mal gerne wieder dabei! Und bis dahin wird weiter geschraubt .....

Christian